Eberstadt

Der Steinbruch Eberstadt an der Gemarkungsgrenze zwischen Eberstadt und Bödigheim gelegen wurde bis zum Jahre 1973 von der Firma Bau Bonn aus Walldürn betrieben. In diese Zeit, genauer in das Jahre 1971 fällt auch die Entdeckung der Eberstadter Tropfsteinhöhle.
Abgebaut wird nahezu die komplette Schichtenfolge des Unteren Muschelkalkes mit einer Mächtigkeit von 42 m.

Nach dem Abzug der Firma Bonn nach Götzingen verpachtete die Stadt Buchen den Steinbruch an die Firma Albert Ferenc in Hettingen. Im Jahre 1988 trat die Firma Hohenloher Schotterwerke GmbH & Co. KG zu den ursprünglichen Gesellschaftern hinzu.

Es entstand die Firma Schotterwerke Ferenc GmbH & Co. KG, die den Steinbruch im Jahre 1991 in die neugegründete Schotterwerke Hohenlohe-Bauland GmbH & Co. KG einbrachte.

In den Jahren 1989/90 wurde eine komplett neue Aufbereitungsanlage errichtet, die das alte, unmittelbar an der Straße gelegene Schotterwerk ablöste. Im Jahre 1994 folgte der Neubau einer Einfachbruchsieb- und Siloanlage. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen unserer Kundschaft folgte im Jahre 1995 der Neubau einer HGT-Anlage mit Doppelwellendurchlaufmischer.
Durch den schmalen langezogenen Abbau parallel zur Tropfsteinhöhle wird in Eberstadt nach dem Prinzip „load and carry“ direkt mit einem Radlader in den Schlagwalzen-Vorbrecher gefördert. Dies bedingt allerdings die Umsetzung des Vorbrechers alle 2 – 3 Jahre in Abbau-Richtung. Der Abtransport des vorgebrochenen Materials erfolgt mit Förderbändern energetisch sparsam und ökologisch sinnvoll.