Werbach

Der Steinbruch in Werbach liegt in dem Höhenzug zwischen Welzbachtal und Steckenleitegraben. Es handelt sich um den einzigen nahezu vollständigen Aufschluss des unteren Muschelkalks in Baden-Württemberg. Deshalb und aufgrund seiner besonderen Lage im Übergangsbereich zwischen süddeutscher und norddeutscher Gesteinsausbildung ist er auch von besonders hoher wissenschaftlicher Bedeutung.

Das Werk Werbach wurde bereits nach dem 2. Weltkrieg durch Emil Dengel gegründet, und später durch seinen Sohn Günther Dengel übernommen. Am 01.07.1991 wurde das Werk von der Firma Hohenloher Schotterwerke GmbH & Co. KG aufgekauft und am 01.01.1992 von der Firma Schotterwerke Hohenlohe-Bauland GmbH & Co. KG übernommen.
Der Steinbruch Werbach ist der letzte Kalksteinbruch im Main-Tauber-Kreis, in dem längerfristig Kalksteinschotter für den Straßen- und Tiefbau gewonnen werden kann.

In den Jahren nach der Übernahme wurde der Betrieb durchgreifend modernisiert. Im Jahre 1992 wurde eine neue Entstaubungsanlage und eine neue Dosieranlage angeschafft. Gleichzeitig wurde die Werkszufahrt und der Betriebshof erneuert.

Im Jahre 1997 folgte eine HGT-Anlage und im Jahre 2000 eine neue Werkssteuerung und ein neuer Recyclingzugabebunker mit einer Beschickungsstrecke.

Am 21.12.2012 erhielten wir die immissionsschuztrechtliche Genehmigung zur Erweiterung des Abbaubetriebes in östlicher Richtung. Der Bestand des Werkes ist damit für die nächsten Jahrzehnte gesichert.